Kurzvorstellung meiner Webseite in Stichworten: Bauernhof, Natur, Tiere, Historisches, Bauernkrieg 1653 und heute, Politik, Geister- und andere Geschichten, Tatsachen und Meinungen, Witze..... Angebote: Naturführungen Moorbiotop, Führung Museum Junkerstube, Antiquitäten, Wildblumensamen, Heilpflanzen, Blaue Kartoffeln.
27. September 2009. Von links nach rechts: Omega, Hermann, Mona.
Hermann Krummenacher, Tellenmoos, 6182 Escholzmatt LU
Liebe Leute, es freut mich dass ihr meine Seite besucht. Ich bin ein Bergbauer aus dem Entlebuch. Das Entlebuch (seit 2001 unesco-Biosphäre) liegt ungefähr in der Mitte der Schweiz. Mein Bergbauernhof ist sehr vielseitig mit Grasland, Alpweide, Wald, Föhrenwald, Hoch- und Flachmoor und einer Felswand. Die Kühe, Jungrinder,Kälber (Braunvieh mit Hörnern) sowie die Hühner, Güggel, Hund und Katzen sind unsere Mitbewohner auf dem Hof.Weil die landwirtschaftliche Fläche zu über 27,9 Prozent aus oekologischer Fläche besteht, (vorgeschrieben wären nur 7 Prozent)gibt es noch eine Reihe anderer Tiere, die man sonst nicht mehr so viel antrifft. Ich denke da gerade an die Salamander, Feuersalamander, Blindschleiche, Eidechsen, Bergmolche, Grillen, Weinbergschnecken, Fledermäuse, Spechte, Kuckuck, Mäusebussarde und Eichelhäher. Im Moorgebiet kommen unter anderen die Blumenbinse, das Sumpfherzblatt, der Sonnentau (kleine fleischfressende Pflanze), das Wollgras, der Schwalbenwurz-Enzian, das Blutauge und das Knabenkraut vor. An den trockenen Steilwiesen wachsen u.a. der Thymian, Augentrost, Johanniskraut, die Bergjassione, die Hauhächel und die Silberdistel. Dann haben wir auch noch viele Hochstammobstbäume mit alten Sorten und im kleinen Stil auch Blaue Kartoffeln. Wer möglichst viel Geld aus seinem Landwirtschaftsbetrieb herauswirtschaften will muss die Naturliebe in den Hintergrund stellen und darf nur so viel Oekoflächen vorweisen, wie gesetzlich vorgeschrieben sind. Viele Bauern können nicht anders, weil sie hoch verschuldet sind, oder weil sie viele Familienmitglieder haben, die beschäftigt sein wollen.Aus rein finanzieller Sicht ist der Naturschutz und die Naturpflege in der Landwirtschaft kein Geschäft. Es gibt zwar schon Naturschutzbeiträge, aber in dieser Berechnung sind lange nicht alle Nachteile berücksichtigt. Der Minderertrag ist gross und die Qualität des Futters ist schlecht, weil die Oekowiesen erst ab dem 1. oder 15. Juli gemäht werden dürfen. Die Kühe können mit dem überreifen, sehr eiweissarmen Futter nicht viel Milch geben, so das der Bauer dieses Protein in Form von Futtermitteln zukaufen müsste. Als es vor ein paar Jahren darum ging, die Moorschutzverordnung im Entlebuch in Kraft zu setzen, hat fast jeder Bauer Einsprache erhoben. Ich kann mir den überdurchschnittlichen Naturschutz leisten, weil mein Hof nicht verschuldet ist. Selbstverständlich gehört auch eine Portion Idealismus dazu. Als Dienstleistung biete ich auf Führungen und Exkursionen auf meinem Hof an. Einzelpersonen oder kleinen Gruppen zeige die Natur. Natürlich nur im kleinen Stil und kontrolliert an gewissen Jahreszeiten, da die empfindlichen Moorlandschaften grosse Völkerwanderungen nicht ertragen. Als Bauer weiss ich wo sich die speziellen Pflanzen befinden,so dass man schonend auf dem kürzesten Weg zu der Stelle gelangt. Als Weiteres biete ich eine CD-Rom mit über 1000 Naturbildern an. Ich habe viele Naturbilder, auch von Pflanzen die wir an Hand des "Flora Helvetica" nicht bestimmen konnten. Als ein weiteres Angebot gibt es in unserem Haus ein Kleinmuseum, wo ich besonders in den Wintermonaten Führungen mache.
Die Bilder und Texte sagen fast alles über mich und meine Umgebung. Das Familienbild fehlt. Meine Frau und die Kinder wollen sich nicht gerne weltweit präsentieren. Wer gerne mehr wissen möchte darf fragen. Ich freue mich auf jedes SMS, Mail und jeden Gästebucheintrag. Neues Gästebuch
Kleinmuseum Junkerstube: Von Anfang November Mai bis Ende April gibt es wieder Führungen im Kleinmuseum Junkerstube. Nähere Angaben und die Preisliste ist auf zu finden. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Geschenke die immer gut ankommen: CDs "Ländliche Freuden", "Durch`s Entlebuch und "Tanzkapelle Escholzmatt." Es sind Musikstücke von ca 1910 bis 1950, welche von den alten Schellackplatten auf die CD gespeichert sind. Nähere Angaben sind in der Rubrik "Zu verkaufen" ersichtlich. Dort gibt es viele weitere Geschenkvorschläge. Sie wissen ja, die besten Geschenke sind jene, die man nicht einfach so in jedem Laden kaufen kann. Ich freue mich auf Ihre Bestellung! Man kann die CDs auch abholen und ich habe immer ein paar Stück im Auto, falls mich jemand irgendwo antrifft.
Ein altes Musikstück von einer Entlebucher Ländlerkapelle anhören! Unten auf den Button klicken und dann auf der Magix-Seite auf Musik gehen. Neues Stück ("Bitte schön" Polka) seit 5.1.2011. Hinweis: zu unterst auf der Rubrik "Unterhaltung" ist ein Link, der zu heutiger, urchiger Ländlermusik führt.
Sehr interessante Bücher die ich empfehlen kann: NEU "Der Erste Weltkrieg, Entlebucher an der Grenze" Der zweite Band vom Ersten Weltkrieg "...oh wär ich doch ein Schweizer" erscheint im Jahr 2009. Bisher erschienen: Büchlein "s`Vogel Anni, Ein Schicksal", "Arztwesen im Entlebuch" und "Eine Hand voll Glück", eine ergreifende Tessiner Kurzgeschichte von Dr. Otto Wicki. Erhältlich überall wo es Bücher und Zeitschriften gibt, oder direkt beim Autor
ZU VERKAUFEN: Unter der Rubrik "Zu verkaufen" habe ich mein Verkaufsangebot neu sortiert und detailliert beschrieben. Zusammenfassend verkaufe ich Folgendes: Blaue Kartoffeln und Samen von Blauen Kartoffeln, Samen von Feuchtgebiet- und Magerwiesenblumen, junge Birken, Naturbilder-CD-Rom, Schweiz-CD-Rom, CD alte Volksmusik ab Schellackplatten, Flachmoor-Broschüre, Betriebsanleitungen von alten Landmaschinen und Autos, Antiquitäten verschiedene Dienstleistungen. Weiteres ist auf der Spezialseite "Hermanns- Marktplatz" zu sehen. Dort kann auch Jederman seine eigenen Einträge tätigen. Dann gibt es bei mir 2 Führungen, im Winter das Museum und im Sommer die Moorlandschaft.
Beobachtet
Es gibt in der Schweiz 3 Sorten von Bauern, die Klugen, die Grössenwahnsinnigen und die Angsthasen. Die Klugen besinnen sich auf die eigenen Stärken, arbeiten optimal soviel wie es ihre Gesundheit und ein glückliches Familienleben erlaubt und vor allen sind sie sehr kritisch gegenüber den Bauernverbänden und dem BLW (Bundesamt für Landwirtschaft) eingestellt. Die Grössenwahnsinnigen versuchen verzweifelt ihren Hof zu vergrössen und wenn das ihnen gelingt sind sie hoch verschuldet, das Leben besteht nur noch aus gesundheitsschädlichem Stress, die Familie leidet unzumutbar, es kommt zu Scheidungen und das alles nur um zu prahlen und hoch anzugeben. Dabei wird so ein Habichtbauer nur noch bemitleidet und wenn der meint er sei mehr als seine vernünftigen Berufskollegen, dann ist das nur reine Einbildung. Die Angsthasen schliesslich glauben ihr Hof sei zu klein um eine Zukuft zu haben. Dabei hat doch jede Betriebsgrösse (ausser den zu grossen) eine Zukunft! Dort wo wegen der kleineren Grösse zuwenig Arbeit anfällt hat der Bauer noch Zeit für einen Zusatzerwerb. Heute noch werden die Besitzer von kleinen und mittelgrossen Bauernhöfen vom Gesetzgeber diskriminiert, weil nur die Grossen unterstützungswürdig seien, aber das wird schon bald einmal der Vergangenheit angehören. Die junge Generation von Bauern wird diesen Unsinn nicht mehr mitmachen, so dass schon bald die grossen Höfe nicht mehr bewirtschaftet werden. Weil im Ausland dieser Trend auch aktuell sein wird, wird es in der Schweiz zu einer Ernährungskrise kommen und dann ist wieder jeder Bauer, ob jung oder alt und mit oder ohne Diplom willkommen.
Sprichwörter
Die Kunst zu erfreuen besteht darin, selbst erfreut zu sein.
Die Menschen sind in Gute und in Böse eingeteilt. Diese Einteilung wird immer von den Guten vorgenommen.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt genug davon zu haben.
Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing.
Was dich nicht umbringt macht dich stärker.
Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume! (wenn du dir das finanziell, gesundheitlich und moralisch leisten kannst.)
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Pessimist? Das ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst!
Wer viel frägt, der wird viel angelogen.
Nur die guten Länder dürfen Atombomben besitzen!
Die alten Schweizer tranken noch eins, ehe sie gingen..... und dann gingen sie noch lange nicht.
Wer loslässt bekommt zwei freie Hände.
Einen schwierigen Menschen können wir nicht ändern, .....darum ändern wir uns selbst!
Wir können 1000 Prozent gewinnen, aber nur 100 Prozent verlieren.
Jeder Mensch hat Probleme, entweder ein grosses oder viele kleine.
Grabinschrift: Er war lebendig als er starb. (ist nicht selbstverständlich!)
Ich glaube nicht mehr alles, seitdem ich selber lüge!
Sorgen müssen gepflegt werden, sonst verschwinden sie.
Ein Paradiesweglein führt nicht immer zum Paradies.
Wenn du nicht gefressen werden willst muss du die Zähne zeigen. (Jöggu vo der Glungge)
Das einzige wovor wir wirklich Angst zu haben brauchen, das ist die Angst selber.
Es wollen es alle werden, aber es will es niemand sein : , alt.
Was wir nicht kennen das vermissen wir nicht.
Ist der Zug für dich schon abgefahren? Es kommen noch viele neue Züge!
Wer betet bekennt dass er gläubig ist; wer flucht verrät das er es ist.
Wer abwärts kommen will muss mit dem Strom schwimmen.
Der Klügere gibt nach...., bis er merkt dass er der Dümmere ist.
Gut informiert ist, wer seinen eigenen Uebernamen kennt.
Ein Millionär fühlt sich sehr arm, wenn all seine Freunde und Bekannte Milliardäre sind.
Wir können eher von dem arm werden was wir wegwerfen, als von dem was wir einkaufen.
Von den Reichen lernt man den guten Umgang mit dem Geld.
Wem das Wasser bis zum Halse steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
Der Liebe Gott sieht alles; der Nachbar sieht mehr.
Ein Haar in der Suppe ist besser als keine Suppe.
Wer nicht gerne arbeitet erkennt man dadurch, dass er ständig andere kritisiert wie wenig sie tun.
Liebe nicht deinen Nächsten, liebe deinen Jetzigen!
Wer nicht so erfolgreich durchs Leben geht kann es geniessen, dass er keine lästigen Neider um sich hat.
Religiösität ist keine Sünde, wenn man daneben ein anständiges Leben führt.
Am Ende des Lebens bereuen wir nicht das was wir getan, sondern das was wir nicht getan haben.
Das Gesetz gilt immer gesünder, als der gesunde Menschenverstand.
Am leichtesten kommt man vom Rauchen und anderen Suchtmitteln los, wenn man nie damit anfängt
Blumen bereiten am wirksamsten demjenigen Freude, der sie verkauft.
Wer viel Geld hat, dem fehlt in der Regel die Zeit um es zu verbrauchen.
Mitleid bekommt man geschenkt; Neid muss man sich erarbeiten.
Ein Team hat nur Erfolg, wenn alle am gleichen Strick ziehen, so wie hier!
Der neueste (oder altbekannte?) Witz
Ein sehr kräftiger und mächtiger Mann presst eine Zitrone mit blosser Hand aus, bis kein Tropfen mehr kommt. Dann ruft er den Zuschauern zu: "Wer bringt da noch etwas heraus?" Ein kleiner Mann mit Brille meldet sich und bringt tätsächlich noch ein paar Tropfen heraus. "Hoppla, alle Achtung...,was sind Sie den von Beruf?" "Ich bin Steuerbeamter!"